Warum ist es derart wichtig, die Endbenutzer-Reaktionszeit zu messen?| NETSCOUT

Warum ist es derart wichtig, die Endbenutzer-Reaktionszeit zu messen?
 

In ihren Anfängen waren Systeme der Netzwerkleistungverwaltung bei der Überwachung der Infrastruktur-Laufzeit und -Leistung weitgehend von SNMP und aktiven Ping Tests abhängig. Mit diesen beiden Datensätzen konnten der Betriebsstatus von Geräten sowie die Link-Nutzung und Störungen über Zeit überwacht werden.
Diese Daten war großartig, aber es dauerte nicht lange, und die Netzwerkprobleme überrannten diese Stufe der Transparenz.
 
Bald kam es dazu, dass es bei einer Ausnutzungsspitze eines Links nicht ausreichte, dass man wusste, dass das Verkehrsaufkommen auf einem Link hoch war – wir mussten jetzt wissen, was dieser Verkehr war, und ob es erwartete Nutzung war oder nicht. Um uns dabei zu helfen, wurde NetFlow eingeführt, das die Frage „Was ist dieser Verkehr“, zusätzlich zu der Frage „Wieviel“ in der Netzwerküberwachung beantworten konnte.
 
Aktive Ping-Tests, SNMP-Scans und NetFlow bilden einen coolen Satz von Daten, besonders bei der Fehlersuche an Live-Problemen. Aber heute haben viele Anwendungsprobleme einen Weg gefunden, sich vor diesen Transparenz-Methoden zu verstecken und entgehen der Erkennung durch die Tools, die sie anwenden. So entsteht eine Situation, in der die Systeme der Netzwerkleistungsverwaltung für die Netzwerkverfügbarkeit und den -zustand grünes Licht anzeigen können, aber die Anwendung erfährt weiterhin Leistungseinbußen.
 
Um Problemen wie diesen nachzuspüren, waren TCP-Verbindungstests und synthetische Anwendungs-Calls der nächste Schritt in der Evolution von NPMs, in dem Bemühen, sie weiter anwendungsbewusst zu machen. Da diese Tests jedoch die dynamische und organische Natur echter Benutzer nicht richtig simulieren, sind sie nicht zuverlässig in der Lage, Anwendungsprobleme zu markieren, die sich auf Endbenutzer auswirken.
 

Die Endbenutzer-Reaktionszeit betritt die Szene
Um die Netzwerk- und Anwendungsüberwachung auf das Niveau zu bringen, das zum Erfassen von Leistungsproblemen in Echtzeit und Back-in-Time erforderlich ist, mussten wir auf die Paket-Ebene gehen. Paketerfassung und Echtzeit-Analyse gibt Überwachungssystemen das Detail, das zum Analysieren und Kennzeichnen echter Probleme von echten Benutzern sowohl jetzt als auch gestern, erforderlich ist. Dieses Maß an Sichtbarkeit gibt dem NPM die Daten, die für das Anwendungsbewusstsein benötigt werden, basierend auf dem tatsächlichen Verkehr zum Zugriff auf die Anwendungen. Jetzt haben Netzwerktechniker Zugang zu Netzwerkverfübarkeit, -zustand, Durchsätzen und Bewegungsdaten der Anwendung, Details, die sie brauchen, um an die Wurzel von schwer aufzuspürenden Anwendungsproblemen zu gelangen.

 
Die Verfolgung von EURT ist die beste Methode, schnell das Problem zu finden, zu lösen und die Anwendungsleistung auf hohem Niveau wiederherzustellen – alles ohne Fingerzeigen und Inter-Silo-Schuldzuweisungen.
 
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