6 BYOD-Katastrophen, die Sie mit einer guten Planung vermeiden können | enterprise.netscout.com

6 BYOD-Katastrophen, die Sie mit einer guten Planung vermeiden können

12. Oktober 2015

BYOD hat so viele Vorteile. Wenn es richtig gemacht wird, kann es die Produktivität steigern und gleichzeitig die Betriebskosten senken. BYOD feuert Ihr Unternehmen an 24-7, ohne dass das Büro rund um die Uhr besetzt sein muss. Es kann zur Verbesserung der Kommunikation und glücklicheren Arbeitskräften führen. Aber die Nachteile von BYOD dürfen nicht ignoriert werden. Ohne die richtige Politik -- und die IT-Infrastruktur, diese Richtlinien zu sichern -- könnte Ihre BYOD-Politik zu einer Katastrophe führen. Hier sind mehrere Katastrophen, von denen Sie wissen müssen, wie man sie vermeiden kann.

Wir leben in einem prozesssüchtigen Zeitalter und Unternehmen sind oft das Ziel, selbst wenn diese Unternehmen nicht die tiefen Taschen haben, die sich die Arbeitnehmer vorstellen.

1. Klagen von Mitarbeitern

Manche Arbeiter haben ihre Arbeitgeber verklagt, mit der Begründung, dass sie nicht bezahlt wurden für die Überstunden, die sie außerhalb der Arbeitszeiten mit ihrem Gerät verbracht haben. Andere Arbeitnehmer haben über Probleme mit der Privatsphäre geklagt, wie Manager oder IT Personal, die/das ihre privaten Nachrichten gelesen oder ihre privaten Fotos betrachtet haben. BYOD sollte Angestellten vorbehalten bleiben, und es sollte klar in Ihrer Richtlinie festgelegt werden, wer private Informationen unter welchen Umständen einsehen kann und was damit getan werden kann (z. B. Löschung, wenn das Gerät verloren geht). Beziehen Sie die Rechtsabteilung bei der Abfassung von BYOD-Richtlinien ein, weil diese einen völlig anderen Standpunkt als IT, Führungskräfte und Gewerkschaftsvertreter haben werden, die alle beteiligt sein können.

2. Behördenaufsicht & Strafen

Wenn Arbeitnehmer über mobile Geräte außerhalb der Grenzen Ihrer Organisation auf regulierte Daten zugreifen, könnte dies gegen die Vorschriften verstoßen. Beispielsweise würde dies gegen Vorschriften wie HIPAA, Dodd-Frank und Regierungsmandate über Konsumentendaten verstoßen. Strafen könnten Bewährungsstrafen mit behördlicher Aufsicht der Organisation für eine gewisse Zeit, und sogar strafrechtliche Strafen bis zu und einschließlich Gefängnisstrafen beinhalten. Um diese Probleme zu vermeiden, beziehen Sie Ihre Rechtsabteilung in die Gestaltung der BYOD-Richtlinien ein. Beschränken Sie auch den Datenzugriff für mobile Geräte, wenn die Daten reguliert sind.

3. Vertrauliche Daten für Verbraucher zu Cloud-Services verschoben

Cloud-Speicherdienste für Verbraucher wie Dropbox, Google Drive, iDrive, Box und andere machen es Ihren Mitarbeitern leicht, kritische und/oder vertrauliche Dokumente außerhalb der Zuständigkeit des IT-Personals zu speichern. So kann beispielsweise ein Arbeitnehmer leicht ein Foto von finanziellen Dokumenten oder andere IP machen und auf Dropbox hochladen. Jetzt sind vertrauliche Informationen in der Verbraucher-Cloud, und niemand in Ihrer Organisation weiß es. Strenge Richtlinien unterstützt mit erheblichen Auswirkungen können von dieser Art von Tätigkeit abschrecken. Stellen Sie sicher, dass die Richtlinien in der gesamten Organisation konsequent angewendet werden; wenn Ihre Manager der mittleren Führungsebene sie umgehen dürfen, wird nicht esnicht lange dauern, bis die unteren Ebenen dem Beispiel folgen.

4. Ein Rückgang der Produktivität

Facebook, Pinterest, Etsy, YouTube... alles ausgezeichnete Quellen für Unterhaltung zu Mittagessen und Pausen, aber ernste Zeitverschwender während der Arbeitszeit. Sie können natürlich diese Apps und Websites auf die schwarze Liste setzen, aber das kann den guten Willen und die Moral verschlechtern, die Sie durch eine BYOD-Richtlinieninitiative fördern wollten. Es ist viel besser, ein Belohnungssystem für Produktivität einzuführen, das Arbeitnehmer ermutigt, die Dinge anzupacken und keine Zeit zu verschwenden.  

Erstattung ist riskant. Ihre Buchhaltung muss jeden Anspruch gründlich untersuchen, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen nicht für einen aufgeblähten Familienplan oder nicht-geschäftliche internationale Gespräche bezahlen muss.

 

5. Mitarbeiter-Missbrauch von Auslagenerstattung

Lächerlich teure Gespräche und SMS ins Ausland, Kassieren von Erstattung für einen Plan für die gesamte Familie, dem Unternehmen unglaublich teure Geräte-Upgrades in Rechnung stellen, spektakuläre Terminierungszahlungen auf Rechnung des Unternehmens laufen lassen, den teuersten verfügbaren Datenplan nehmen und dann übermäßige Gebühren auflaufen lassen -- das sind nur einige der Möglichkeiten, die Mitarbeiter zum Betrügen ihrer Arbeitgeber mit BYOD-Erstattungsrichtlinien verwenden können. Es ist zwingend notwendig, dass die Buchhaltung Erstattunganfragen streng untersucht, um zu verhindern, dass diese Dinge den Unternehmensgewinn schmälern.

6. Technische Probleme

Zusammen mit dem menschlichen Aspekt der BYOD-Probleme gibt es auch technische Aspekte, die berücksichtigt werden müssen. Erstens gibt es Kompatibilitätsprobleme im Zusammenhang mit den verschiedenen Geräten, die auf das System zugreifen müssen -- iPhones, Androids, BlackBerry, usw. Zweitens gibt es erhebliche Probleme mit Viren, Malware, Ransomware und anderen Gefahren.

Mobile Geräte sind in der Regel weniger geschützt und von Natur aus anfälliger als Unternehmens-Maschinen. Schließlich wird Ihr IT-Team sicherstellen müssen, dass die Bandbreite und die Infrastruktur vorhanden sind, um diesen Zustrom von Geräten zu verkraften. BYOD verdoppelt nicht nur die Nachfrage auf Ihrer Ausrüstung, es kann sie verdreifachen. IT muss schwer arbeiten und klug planen, um gute Netzwerk-Performance mit der 2-3-fachen Menge an Geräten sicherzustellen, die auf Ihre Systeme zugreifen.

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