End User Response Time (Endbenutzer-Reaktionszeit) | Anwender-Überwachung | NETSCOUT

End User Response Time (Endbenutzer-Reaktionszeit)

Das Ihr Netzwerk verfügbar ist, bedeutet nicht immer das es auch eine hohe Anwendungsleistung hat. Zur Netzwerküberwachung haben Ihre Netzwerk-Ingenieure Zugriff auf mehr Datenpunkte als je zuvor. Dieses Netzwerk Monitoring erlaubt sie Gerätezustand, Auslastung, Paketausschuss und Verkehrsströme zu analysieren und diese Daten in Netzwerkmanagement-Tools zu sammeln. Trotzdem ist es nicht einfach langsamen Anwendungen vorzubleiben. Die Antwort zum Lösen und Beherrschen dieser Trends ist der Einsatz der Transparenz, die durch die Analyse der End-User-Response-Time (Endanwender-Reaktionszeit) gewonnen wird.

Warum ist die Überwachung und Messung der End User Response Time wichtig?

Netzwerktechniker scheinen eine Vielzahl von Tools und Systemen zum Überwachen der Funktionsfähigkeit des Netzwerks und Netzwerkmanagement zu haben, jedoch bleibt eine Lücke zwischen Anwendung und Überwachung des Netzwerks, die den Bedarf für einen anderen Ansatz bedingt: Anwender-Überwachung. Darüber hinaus wird der Druck, durch Implementierung der Anwenderbeobachtung die Anforderungen der Anwenderbedürfnisse besser zu unterstützen und die Anwenderzufriedenheit zu erhöhen, immer stärker.

Da Anwendungen stetig an Komplexität und Umfang weiter wachsen, wird dieser Druck immer stärker. In der Tat melden 75 % der IT-Organisationen1 verminderte (langsame) Leistungen von Geschäftsanwendungen, die geschäftskritische Systeme umfassen.

Auch mit erweiterten End-User-Experience-Monitoring -Tools erfahren die Netzwerk-Ingenieure in 70 % der Fälle 2 über negative Anwender-Kommentare von langsamen Anwendungen. Das bedeutet, dass das Geschäft bereits zum Zeitpunkt ihrer Involvierung beeinträchtigt wurde. Die Produktivität der Belegschaft hat direkte Auswirkungen auf das Geschäft, daher müssen die IT-Organisationen sich auf die Anwenderbeobachtung und darauf, wie die Endanwender die IT-Services erleben, konzentrieren.

Die Antwort zum Lösen und Beherrschen dieser Trends ist der Einsatz der Transparenz, die durch die Analyse der End-User-Response-Time (Endanwender-Reaktionszeit) gewonnen wird.

 

1 IDG Research Services

 

 

Was ist wichtig bei der End-User-Response-Time?

Tools, die in Bezug auf Netzwerkzustand und Verfügbarkeit grün angezeigt werden, sind wichtig. Sie zeigen den Gesamtzustand des Systems an und zeigen, wann und wo ein Ausfall aufgetreten ist. Jedoch können sogar bei einem „gesunden“ Netzwerk Anwendungen hinterher hinken und den Anwendern Kopfschmerzen verursachen.

Diese Analysetools erbringen nicht das Detail, das zum Erfassen und Lösen der immer komplexeren Anwendungsprobleme von heute erforderlich ist. Netzwerk-Ingenieure benötigen Zugriff auf Datenströme und synthetische Benutzertransaktionen, die ihnen zeigen welche Verantwortung Client, Netzwerk und Server/Anwendung in der Gesamt-Endbenutzer-Reaktionszeit (End-User-Response-Time) haben. Ohne diese Daten über die Anwenderbeobachtung können Probleme lange schwelen, während die Schuldzuweisungen und das Rätselraten bei der Problembehandlung beginnen. Dies ist insbesondere der Fall bei der Behandlung von Problemen mit Cloud-basierten Anwendungen, da die Techniker keinen vollen Zugriff auf die Systeme haben, die sie unterstützen.

IT-Abteilungen unterschätzen, wie teuer Probleme mit der Anwendungsleistung wirklich sind. Diese Probleme kosten die Geschäftswelt in Bezug auf verringerte Mitarbeiterproduktivität und verlorenes Kundenvertrauen, und ihre Lösung nimmt in der Regel aufgrund ihrer Komplexität viel Zeit in Anspruch. Um diese Probleme zu bewältigen, ist es für Netzwerktechniker nicht ausreichend, ihre Infrastruktur zu analysieren, nach Fehlern zu suchen und dann das Problem an eine andere IT-Abteilung weiter zu reichen, sobald das Netzwerk für unschuldig befunden wird. Sie müssen tiefer gehen und die durch die Überwachung von EURT gewonnenen Erkenntnisse ausnutzen.

 

 

Empfohlene Maßnahmen um der End-User-Response-Time zu verbessern

Die Benutzererfahrung wird durch erfolgreiche und leistungsstarke Transaktionen der Anwendung geliefert. Wenn eine langsame oder fehlerhafte Transaktion erfolgt, selbst wenn dies in der Vergangenheit auftritt, können die Techniker die Problemdomäne genau ermitteln und sich auf Daten konzentrieren, die zu einer Lösung, nicht nur zu einer Problemeskalierung oder Weitergabe führen.

Die Netzwerk-Ingenieure kontrollieren die Wege und Bahnen, über die die Daten strömen, durch WLAN zu messen und haben dadurch einzigartigen Zugang zum Datenverkehr des Endbenutzers, der auf Anwendungssysteme zugreift. Sie brauchen Anwender-Überwachungssysteme, die diese Datenströme sammeln und eine automatisierte Analyse der Endbenutzer-Reaktionszeit ausführen, besonders in Rechenzentren, wo Tausende von Transaktionen pro Minute hereinströmen. Transparenz auf der Paketebene ermöglicht ihnen, die Interaktion der Benutzer mit den Servern zu überwachen und vor allem, schnell zu identifizieren, welche Komponente des Systems langsam ist:

  • Anwendungsverzögerungen
  • Serververzögerungen
  • Netzwerkverzögerungen
  • Clientverzögerungen

In einer hybriden Umgebung, in der manche Anwendungen in der Cloud gehostet werden, können diese Werte durch synthetische Tests von einem Analysesystem ermittelt werden. Tritt eine Verlangsamung auf, können Techniker über den Zeitpunkt des Ereignisses sowie die Problemdomäne, die zu der Ursache beigetragen hat, benachrichtigt werden. Anstatt sich darauf zu verlassen, dass Benutzer den Zustand der Anwendung bewerten können, können die Techniker diese Systeme proaktiv überwachen, um sicherzustellen, dass sie auf einem hohen Leistungsniveau für die Benutzer ausgeführt werden.

Eine hochwertige Benutzererfahrung wird von Hochleistungsanwendungen geliefert, die letztendlich hochproduktive Unternehmen antreiben.

 

 

 
 
 
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