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Technischer Anwendungsbericht: Transparenz herstellen

Technischer Anwendungsbericht: Der Bedarf für Echtzeit-SaaS-Transparenz und –Monitoring | NETSCOUT

Zur Förderung besserer Innovation im Unternehmen und flexibler Reaktionen auf neue Geschäftschancen setzen Unternehmen vermehrt Software-as-a-Service (SaaS) -Anwendungen zur Erfüllung ihrer Anforderungen ein. Damit wird eine grenzenlose Unternehmens-IT geschaffen, in dem die traditionelle Linie zwischen der Infrastruktur im Rechenzentrum des Unternehmens und ausgelagerten Applikationen verschwimmt. Während Unternehmen die Vorteile von SaaS genießen, sehen sich die IT-Administratoren herausgefordert: Wer trägt die Verantwortung für die SaaS-Leistung und -Zuverlässigkeit? Die Unternehmen erwarten von der IT, die Verantwortung für die Zuverlässigkeit der SaaS-Dienste zu übernehmen, insbesondere dort, wo sie stark mit traditionellen RZ-Anlagen interagiert sind. Derzeit haben IT-Administratoren wenig oder keinen Einblick in SaaS, um SaaS-Probleme für ihre Benutzer und Kunden beheben zu können. Proaktive Echtzeitüberwachung von SaaS-Ressourcen mit NETSCOUT TruView™ Live überbrückt die Kluft zwischen Datenzentrum und Cloud, was der IT die umfassende Kontrolle über ihre Netzwerke wieder zurückgibt.

    INHALT

  • Teil I: Was treibt die SaaS-Übernahme an?
  • Teil II: Die Verschiebung hin zu einer grenzenlosen Unternehmens-IT
  • Teil III: Es ist an der Zeit, die Kontrolle über SaaS zu übernehmen
  • Teil IV: TruView™ Live-Lösung von NETSCOUT
  • Teil V: NETSCOUT TruView Live bringt die Leistung

Teil I: Was treibt die SaaS-Übernahme an?

SaaS ist eine der am schnellsten wachsenden Technologien auf dem Markt. Unternehmen wechseln in zunehmendem Maße vom herkömmlichen IT Client/Server-Modell mit Hosting von Anwendungen im Haus zu einer „grenzenlosen Unternehmens-IT“, in dem die Software durch die Cloud von bedeutenden Dritt-Lieferanten wie Salesforce.com, Oracle, Microsoft und Dutzenden von anderen geliefert wird. Und die Übernahmerate bei Großunternehmen wird immer schneller. Einem Artikel in Forbes Magazine zufolge werden „bis 2018 59% der gesamten Cloud-Workload SaaS-Workload sein, von 41% 2013.“1 Bis 2016 werden die Umsätze für SaaS auf über 106 Milliarden USD prognostiziert, was einen Anstieg von 21% gegenüber 2015,2 bedeutet. 2

„Bis 2018 werden 59% der gesamten Cloud-Workload SaaS-Workload sein, von 41% 2013.“

Quelle: Forbes, 2015

Die wichtigsten Gründe für die Explosion des SaaS-Marktes sind die Vielfältigkeit und Innovation der 3rd Party-SaaS-Applikationen. Während SaaS ursprünglich auf Vertriebs- und Buchhaltungs-Software konzentriert war, umfasst sie heute ein breites Angebot an Cloud-basierten Unternehmens-Anwendungen, einschließlich Kundenmanagement (CRM), Geschäftsproduktivität, Mobilanwendungen und Marketing, wie Content-Management (siehe Abb. 1). Aber warum ziehen immer mehr Unternehmen Cloud-basierte Anwendungen den traditionellen Rechenzentrum-IT-Modellen in zunehmendem Maß vor?

SaaS liefert Innovation schnell

Der globale Wettbewerb wird immer schneller und Unternehmens-IT-Zentren stehen unter enormem Druck, zügige neue Anwendungen vor Ort zu implementieren, zu konfigurieren und zu warten,. CIOs sehen sich gefangen zwischen der Aufrechterhaltung ihrer gegenwärtigen IT-Infrastruktur, während die Geschäftsentwicklung größere Anwendungsflexibilität, Funktionen und Agilität verlangt. Der Einsatz von SaaS-Anwendungen ist ein schnelleres, kosteneffektiveres Mittel welches sehr profitabel ist. Die neuesten mobilen, Geschäftsprozess- und Produktivitätsanwendungen sind nur einen SaaS-Menüklick entfernt.

Mit SaaS können Unternehmen auch ihrer wachsenden mobilen Belegschaft - und, noch wichtiger, ihren Kunden - den Zugang zu Anwendungen einfach gewähren. Zugang jederzeit und überall ist jetzt eine Forderung, kein Luxus. Sechzig Prozent des gesamten Internet-Gebrauchs ist mobil. 3 Weltweit werden bis 2015 über eine Milliarde Arbeitnehmer mobil sein - mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer. [1,3 Milliarden Arbeitnehmer werden bis 2015 mobil sein — Business News Daily]4 Mit SaaS können Unternehmen ihre Anwendungen leichter an mobile Kunden und Mitarbeiter weiterreichen. Wenn Cloud-basierte Anwendungen aktualisiert, erweitert oder revidiert werden, brauchen sich die mobilen Benutzer nicht um Neukonfiguration oder Änderung ihrer Geräte zu kümmern. Das Problem von sicheren Backups und vom Schutz der Daten mobiler Arbeitnehmer verschwindet vollständig - in einer sicheren SaaS-Cloud.

Abbildung 1. SaaS-Anwendungsvielfalt im Unternehmen.

Die traditionelle IT hat auch Schwierigkeiten, mit der Nachfrage der Benutzer Schritt zu halten. Das Hinzufügen, Umsetzen und Ändern von Benutzern unter dem Datenzentrum-Client/Server-Modell kann zeitaufwändig und beladen mit Problemen sein, wie Serverbereitstellung, Software-Lizenzierung, Sichern und Wiederherstellung von Datenzentrum-Beständen sowie fortdauernder Netzwerkwartung. In einem Bericht von Harvard Business Review Analytic Services nannten IT-Leiter vor Kurzem die folgenden Hauptgründe für Cloud-basiertes Computing:

  • „Erhöhte Flexibilität bei Geschäften
  • Flexible Kapazität
  • Schnellere Annahme neuer Technologie
  • Geringere Festkosten
  • Niedrigere Einstiegskosten für Entwicklung/Einführung von IT-Systemen
  • Immer die neuesten Versionen der Software ohne IT-Aktualisierungen/Patches“
  • Quelle: Harvard Business Review Analytics Services. 5

Offensichtlich sind der Bedarf durch Benutzer, Kostensenkung und größere Flexibilität wichtige Faktoren bei der Annahme von Cloud und SaaS. Das umlagefinanzierte Modell der Saas ist nicht nur ökonomischer, sondern fügt auch schnellen, flexiblen Einsatz auf Bedarfsbasis hinzu. Wenn sich die Zugriffsmuster von Mitarbeitern und Partnern ändern, kann SaaS reagieren, wie das keine traditionelle Client/Server-Architektur kann. Aus diesen Gründen prescht SaaS in spezifischen Branchen am meisten vor.

Wer verwendet SaaS?

Während SaaS-Fähigkeiten auf den ersten Blick perfekt für die meisten kleinen bis mittelständischen Unternehmen erscheinen, sind es die größeren globalen Unternehmen, die bei der SaaS-Übernahme an vorderster Front stehen. Ein Bericht zeigt die Übernahme von SaaS durch Unternehmen bei 50%. 6Inzwischen sinkt die Akzeptanz der traditionellen missionskritischen Software im Unternehmen. Die geographische Verbreitung großer Unternehmen, zusammen mit den On-Demand-Fähigkeiten von SaaS, machen die Cloud-basierten Dienste besonders attraktiv für größere Organisationen. Zum Beispiel kann ein führendes globales Bilanzierungs-Unternehmen seine vereinheitlichten SaaS-Anwendungen, von über die ganze Welt verteilten Arbeitsteams, mit Zugriff überall und jederzeit ermöglichen, statt in eigene Lizenzierung und Wartung an zahlreichen Standorten zu investieren. Dagegen sind kleine bis mittelständische Unternehmen gewöhnlich geozentrischer ausgerichtet und haben bereits viel in eigene Infrastruktur investiert, die sie nur ungern ersetzen oder aufgeben würden. Wenn die Infrastrukturen dieser Unternehmen jedoch altern und ersetzt werden müssen, werden selbst diese Unternehmen sich wahrscheinlich verstärkt SaaS als realisierbare Option zur Ergänzung ihrer Datenzentren zuwenden.

Schrumpfender Markt für vor-Ort-Installation von geschäftskritischer Software im Unternehmen

Abbildung 2. Quelle: Data Knowledge Center

Teil II: Die Verschiebung hin zu einer grenzenlosen Unternehmens-IT

Mit größerer Akzeptanz von SaaS durch Großunternehmen werden sie in einer grenzenlosen Unternehmens-IT arbeiten, in dem die Grenzen zwischen dem herkömmlichen Rechenzentrum und Anwendungen Dritter verschwimmen. Und es gibt kein Zurück. Und die grenzenlose Unternehmens-IT wird seine Reichweite weiter ausbauen. Unternehmen haben bewiesen, dass SaaS besseres Kundenengagement fördert und die wachsenden Massen an mobilen Arbeitnehmern leichter verdaut. Aber immer anspruchsvollere und innovativere Verwendungen von Cloud und kommerziellen SaaS-Anwendungen nehmen nicht die gesamte Last von der IT. Tatsächlich bedeutet diese Verschiebung viele neue Herausforderungen für die IT-Abteilung, während die alten Rollen der Versorgung und Wartung von Rechenzentren durch die zunehmende Rolle von SaaS in gewissem Maße abnehmen werden.

Cloud, SaaS, Mobil, Geschäftsinnovation und Beweglichkeit sind heutzutage alle „Must-Haves“. Aber ungeachtet des Ursprungs der Technologie liegt es weiterhin in der Verantwortung von der IT, diese Technologien zu überwachen, zu warten und zu verbessern, selbst wenn sie außerhalb der konventionellen Grenzen des Datencenters fallen. Der Grund dafür ist, dass nahezu alle diese grenzenlosen Technologien die IT auf irgendeine Art beeinflussen. IT-Administratoren können nicht mehr sagen, dass SaaS und die Cloud „nicht ihr Netzwerk, nicht ihr Problem“ sind. Letztendlich werden alle Aktivitäten und Daten zur zentralen IT geleitet - wörtlich und im übertragenen Sinne (siehe Abb. 3). Als Folge wird die IT mit Problemen bezüglich Bandbreite und WAN-Providern, Telekommunikationen, Sicherstellung und Garantieren von Benutzerzugang und akzeptabler Performance belastet. Bei der Behandlung von SaaS und der Cloud muss die IT jetzt Probleme angehen, die zwar „jenseits der Grenzen liegen“, dabei jedoch den Kern des Datencenters und dessen Benutzer betreffen.

Abbildung 3. Das neue grenzenlose Unternehmen: Das Netzwerk hat das Gebäude verlassen.

Ausfallzeiten sind nicht zulässig.

Benutzern und Kunden ist es egal, ob ihr Zugang von einer SaaS-Anwendung stammt oder einem zentralen Server. Es kommt allein auf Leistung, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit an. Jede Verschlechterung einer SaaS-Leistung wird sofort der IT-Abteilung des Unternehmens in die Schuhe geschoben. Ausfallzeiten sind nicht zulässig. Schlechte Leistung führt zu bedeutendem Produktivitäts- oder Kundenverlust. Das Verweisen von SaaS-Benutzern an den Provider löst keines dieser Probleme in zeitgemäßer Weise, und die Reaktionsbereitschaft steht in direktem Verhältnis zum Umsatz und zur Kundenzufriedenheit.

Obwohl SaaS-Dienste außerhalb der IT-Verantwortung eingekauft worden sind, erwarten Geschäftssparten von der IT, dass sie ihre herkömmliche Rolle erfüllt, indem sie alle System am Laufen hält. Für IT-Profis verschwimmen oder verschwinden die Grenzen jedoch, was die Fehlersuche und -behebung erschwert. Die Applikations-Performance wird von so vielen Variablen beeinflusst, dass es schwer ist, schnell festzustellen, wo Probleme mit der Applikations-Performance entstehen.

Wo ist das Problem zu finden?

In der komplizierten Interaktion von Benutzern, mehrfachen Datenzentren, WANs, Remote-Benutzern und SaaS-Anwendungen haben IT-Administratoren genug zu tun. Ausfälle und mangelnde Leistungen führen zu einer Flut von Anrufen am Helpdesk - aber es bestehen keine standardisierten Verfahren für die Fehlerbehebung von SaaS-Problemen. Daher muss die IT im Falle eines Ausfalls oder einer Minderung der Leistung eine schnelle Untersuchung durchführen und folgendes prüfen:

  • Das Datencenter? Wenn die Applikations-Performance schwächelt, ist der erste Halt bei der Fehlerbehebung das Datencenter selbst. Im Fall von datenbankabhängigen Anwendungen: enthalten die Protokolle Fehler? Auf dem Netzwerk, reagiert der Applikations-Server? Wenn man sich das Datencenter-Netzwerk ansieht, sind die Router ordnungsgemäß konfiguriert oder ist das Switch-Fabric überlastet? Ist die Firewall oder der Edge-Switch (WAN) falsch konfiguriert, blockiert er oder priorisiert er den Verkehr nicht ordnungsgemäß?
  • Remote-Benutzer und -Büros? Die nächste Frage ist, ob das Remote-Netzwerk selbst Leistungsprobleme aufweist. Hier sind die zu untersuchenden Bereiche denen im Datencenter ähnlich: Falsch konfigurierte Firewalls, überlastetes Netzwerk oder, in manchen Fällen, Wireless-Interferenzen. Sind die WAN-Verbindungen optimiert?
  • WAN-Provider? Hat der Provider seinen Edge-Switch ordnungsgemäß konfiguriert, dass er die richtige Bandbreite und QoS/CoS bereitstellt? Funktioniert der Lastausgleich im WAN-Service? Sind Segmente des WAN ausgefallen und leiten sie den Verkehr um, was zu Verzögerungen führt?
  • SaaS-Provider? Natürlich müssen IT-Fehlersucher auch den Status des SaaS-Providers überprüfen. Welche Leistungsstufen meldet er? Leider erhält man von den meisten SLA-Leistungsprüfungen an SaaS-Standorten lediglich allgemeine Statistiken, die nicht spezifisch genug sind, um genau zu ermitteln, welche Leistungen eine bestimmte Gruppe von Benutzern erbringt.

Wer ist also für das Problem verantwortlich?

Die IT-Abteilung ist für das Problem verantwortlich. Aufgrund der komplizierten Interaktionen zwischen dem Datencenter, Remote-Büros, WAN-Providern und der SaaS-Cloud können zahlreiche Faktoren zu Ausfällen oder mangelhaften Leistungen beitragen. Ob es Ihnen gefällt oder nicht, Leistung, Zuverlässigkeit und letztlich die Benutzererfahrung sind alle in der Verantwortung der IT. Das letzte Element auf der Fehlersuche-Prüfliste - der SaaS-Provider - ist eine blinde Stelle für die IT.

IT ist SaaS-blind

Angesichts des Mangels an Granularität in den Berichten von den meisten SaaS-Anwendungen und, in manchen Fällen, von WAN-Telekommunikations-Providern, ist die IT-Abteilung effektiv „SaaS-blind“. Ohne Einsicht in die Clouds der Provider besteht keine Möglichkeit, ein Problem schnell zu beheben. Die allgemeinen Berichtsstatistiken von den Providern mögen zwar akzeptable Servicestufen anzeigen, sie sind jedoch aggregiert und nicht spezifisch genug für den IT-Administrator, um ein spezifisches Problem zu isolieren. Dies kann zu einer weiteren Runde von interner Fehlersuche, Gegenprüfung von vorhandenen Systemen... führen, während die Produktivität effektiv lahmgelegt ist. Nach diesem erschöpfenden Eliminationsprozess kann die IT schlussfolgern, dass in der Tat ein Problem in der SaaS-Cloud besteht. Aber die IT-Administratoren haben keine Möglichkeit, das spezifische Problem zu eruieren, bevor sie den SaaS-Support anrufen.

Ferner sind die Internet-Überwachungs-Tools nicht wirksam: Sie führen gewöhnlich generische Tests vom Provider zum Benutzerstandort durch. Das zieht nicht die Konfiguration des IT-Zentrums oder die wahre Anwendung in Betracht. Diese passiven Tools erbringen keine aktive, End-to-End Realtime Transparenz oder -Überwachung.

Mangelnde Transparenz ist keine Ausrede.

In diesen Fällen findet sich die IT-Administration in einem Schraubstock gefangen. Traditionelle Netzwerk-Überwachungs-Tools sind nutzlos, wenn der Verkehr einmal in den „Nebel der SaaS-Cloud“ gerät. Und dennoch wird die IT vom Management zur Verantwortung gezogen. Ungeachtet der Herkunft eines SaaS-Ausfalls oder einer schlechten Leistung ist der Mangel an Transparenz keine akzeptiert Ausrede. Mitarbeiterproduktivität, Kundenzufriedenheit und der Betrieb des gesamten Unternehmens sind in Gefahr. Um erfolgreich zu sein, braucht die IT neue Tools.

Teil III: Es ist an der Zeit, die Kontrolle über SaaS zu übernehmen

Teil des Problems durch die Architektur für das SaaS-Monitoring ist kein Fehler, sondern eine Funktion. Ohne starke Sicherheit würden SaaS-Provider ihre Geschäfte gegenüber möglichen Angriffen und Bedrohungen öffnen. Und doch ist das keine Entschuldigung für das Verbergen von granularen Leistungswerten vor ihren Kunden. IT-Administratoren brauchen neue Echtzeit-Tools, die ihnen ohne einen Verlust der Sicherheit Einblick in ihre SaaS-Umgebung geben. Effektiv müssen sie zu folgenden Zwecken den Nebel lüften, der SaaS umgibt:

  • Netzwerkleistung sicherstellen
  • Leistungen von Service-Providern beurteilen
  • Effizientes, flexibles Performance-Monitoring erbringen

Netzwerkleistung sicherstellen

Ob Onsite oder in der Cloud, neue Tools sind erforderlich zum ständigen Benchmarking und Überwachen der End-to-End-Performance. Wenn eine Gruppe von Benutzern oder gar ein Einzelner einen Ausfall oder eine verzögerte Anwendungsreaktion erlebt, sollte ein einzelnes Tool verfügbar sein, um Verkehr von einem zum anderen Ende zu verfolgen und aufzuzeichnen (trace). Echtzeitüberwachung unterbricht den Zyklus des Überprüfens, Nachprüfens und der Unbestimmtheit, woher die Probleme stammen. Damit werden Ausfallzeiten minimiert und IT-Troubleshooting wird rationalisiert. IT-Administratoren können dann schnell bestimmen, ob sich das Problem im eigenen Haus befindet oder ob der SaaS-Provider entscheidende Maßnahmen ergreifen muss.

Leistungen von Service-Providern beurteilen

Unternehmen bezahlen für SLAs. Sei es ein WAN-Telekommunikations-Provider oder eine SaaS-Anwendungsplattform - aufgrund dieser SLA-Verträge haben Unternehmen das Recht zu wissen, ob sie den vertraglich vereinbarten Service erhalten. VoIP, SaaS-Anwendungen oder sogar WAN zu Remote LAN-Verbindungen werden gekauft und bezahlt auf der Basis von Anbietern, die diese SLA-Verpflichtungen erfüllen.

Mit Echtzeitüberwachung kann nicht nur die Ursache von Problemen, die die Produktivität deutlich reduzieren aufgespürt werden. Unternehmen erhalten auch eine Einsicht über die tatsächliche Qualität des Service ihres Providers. In zahlreichen Fällen verschlechtern sich die Leistungen allmählich mit wenigen Beschwerden seitens der Benutzer. Wenn Quality-of-Service oder Class-of-Service (QoS oder CoS) nicht dem vereinbarten Niveau entspricht, können Netzwerk-Administratoren den Anbieter auffordern, das Problem zu lösen, bevor es zu einem größeren Problem für die IT wird. Durch das Tracking und das Aufzeichnen der Performance-Levels von Anbietern über einen bestimmten Zeitraum können Unternehmen feststellen, dass der Verkäufer seinen SLA-Verpflichtungen nicht nachkommt. Unternehmen können dann einen anderen Anbieter suchen oder bessere Preise für den eingekauften Service auf der Basis der unerfüllten SLAs aushandeln. Alternativ können Unternehmen enger mit dem Anbieter zusammenarbeiten, um mangelhafte Leistungen zu beheben, wenn der genaue Typ des Problems klar definiert ist.

Effizientes, flexibles Performance Monitoring

Mit den konstanten Änderungen in der grenzenlosen Unternehmens-IT müssen neue Tools zum Überwachen genauso flexibel und beweglich sein wie die Anwendungen, die die Innovation vorantreiben. Sie müssen „elastisch“ und leicht einsetzbar (und sogar wieder einsetzbar) sein, wenn sich die Bedingungen im Netzwerk ändern. Die Hauptengpässe, wie End-User Access, Switches und WAN-Verkehr, sollten von einem einzigen Bildschirm aus überwacht und verfolgt werden. Administratoren haben dann eine klare und unbehinderte Sicht auf den gesamten Pfad der Netzwerkverbindungen.

Teil IV: TruView™ Live-Lösung von NETSCOUT

Wenn SaaS-Systeme ausfallen, wird von IT-Administratoren erwartet, dass sie sofort reagieren, ansonsten ist ihr Ansehen gefährdet. Aber Administratoren können nicht reparieren, was sie nicht sehen können. Deshalb hat NETSCOUT jahrzehntelange Erfahrung beim Netzwerk-Monitoring eingesetzt und TruView Live entwickelt, um der IT Kontrolle und Transparenz wiederzugeben. Mit TruView Live haben Administratoren jetzt umfassende Echtzeitüberwachung ihres gesamten Netzwerks, von den Benutzern zur Cloud und zurück. TruView Live verwendet aktive Echtzeit-Pulse im Netzwerk, um automatisch oder manuell Informationen zu sammeln und dadurch an die Ursachen von Performance Problemen in Unternehmens-Applikationen zu gelangen.

Mit TruView Live können IT-Administratoren jetzt folgende Aufgaben bewältigen:

  • Überwachung der End-to-End-Verfügbarkeit und -Leistung von Netzwerken in Echtzeit mit einem einzelnen Dashboard.
  • Empfang von Alarmen und Setzen von Schwellenwerten für die Leistung zum Lösen von Problemen, bevor sie die Benutzer beeinträchtigen
  • Isolation von Problemen und proaktive Reaktion, um Unternehmen produktiv zu halten
  • Erstellen von korrekten Berichten über die Performance des SaaS-Dienstes und SLAs für das Management, nach Bedarf

Das Endergebnis ist, dass TruView Live die IT-Abteilung aus der reaktiven Haltung bringt und hilft, viele SaaS- und Netzwerk-Probleme zu lösen, bevor sie zum Problem für das Unternehmen werden. Wenn ein katastrophaler Ausfall auftritt, können die IT-Administratoren mit TruView Live das Problem schnell isolieren und schnell eine Lösung bewirken, anstatt Stunden mit dem Aufspüren der Ursachen zu verbringen.

TruView Live und sein System von aktiven Netzwerk-Pulstechnologien werden in drei verschiedenen architekturspezifischen Installationen geliefert (siehe Abb. 4):

  • TruView Pulse
  • Virtual Pulse
  • Global Pulse
Abbildung 4. TruView Live liefert Echtzeitberichte von Netzwerk-Pulsen lokal, regional und global.

TruView Pulse

TruView Pulse ist ein kleines aktiv testendes Mikro-Device, das mit seinem Plug-and-Play-10Mb/100Mb/1Gb Ethernet-Port praktisch in jedem Segment des Netzwerks installiert werden kann. Mit seiner agentlosen Architektur können Systemadministratoren TruView Pulse in Verdrahtungsschränke, Teilnetze oder an beliebiger Stelle im Datencenter selbst installieren. Sie synchronisiert automatisch und berichtet an das zentrale TruView Live Dashboard, an dem Administratoren jedes installierte TruView Live-Gerät konfigurieren können. Mit ihrer PoE-Ausführung können die Pulse extrem vielseitig eingesetzt, und dort platziert oder später hinbewegt werden, wo immer IT Performancedaten erfasst werden sollen. Insbesondere dorthin, wo Netzwerke sich weiterentwickeln, umkonfiguriert werden oder Problemstellen auftreten.

Virtual Pulse

Virtual Pulse ist ein softwarebasiertes Monitrong-Tool, das kurzfristig heruntergeladen und auf Red Hat Enterprise, Ubuntu, Amazon AMI, Windows 7/8 und Windows Server 2008/2012installiert werden kann. Es ist besonders nützlich für IT-Administratoren, wenn Echtzeitüberwachung sofort an einem Standort benötigt wird. Nach der schnellen Installation kann die IT die remote Netzwerkinformationen über das TruView Live Dashboard überwachen, ungeachtet des Installationsortes von Virtual Pulse.

Global Pulse

Global Pulse überwacht permanent die Konnektivität und Leistung von öffentlichen Sensoren, die weltweit strategisch platziert sind. Mit seinem benutzerfreundlichen Dashboard können Systemadministratoren den Verkehr zu und von ihren Standorten durch jeden ihrer internationalen Pulse-Punkte sehen, mit denen Konnektivitäts- und Leistungsprobleme eingegrenzt werden können. Global Pulse überwacht derzeit öffentlichen Netzwerkverkehr von den folgenden Bereichen der Welt:

  • Kalifornien, Vereinigte Staaten
  • Dublin, Irland
  • Frankfurt, Deutschland
  • Oregon, Vereinigte Staaten
  • São Paulo, Brasilien
  • Singapur, Malaysia
  • Sydney, Australien
  • Tokio, Japan
  • Virginia, Vereinigte Staaten

Weitere öffentliche Pulse-Punkte werden in Zukunft hinzugefügt, die die Reichweite der weltweiten Echtzeitüberwachung von Global Pulse erweitern.

Ungeachtet des TruView Live-Standorts - von Endnutzern bis zu Cloud-basierten Servern - liefert das TruView Live Dashboard tiefgründige Berichte und Überwachung der folgenden Netzwerkbedingungen mittels seiner aktiven Pulse:

  • DNS-Delay
  • Network Delay
  • Client Delay
  • Server Delay
  • Application Delay

Mit diesen Tools haben IT-Administratoren jetzt End-to-End Real-Time Transparenz. SaaS, Cloud und WAN-Verbindungen sind zurück auf dem Radar der IT und die derzeit nicht vorhandenen Möglichkeiten, proaktiv zu agieren sowie Rechenschaft über die Performance zu erhalten, sind wieder verfügbar.

TruView Live ist umlagefinanziert.

TruView Live ist, wie viele der System, die es überwacht, ein umlagefinanzierter Service von NETSCOUT. Das bedeutet, dass Unternehmen nie über- oder unterversorgt sind, wenn sie ihre wachsende grenzenlose Unternehmens-IT unter Kontrolle bringen. Anders als viele andere SaaS-Lösungen ist TruView Live umfassend und erschwinglich, ohne lang Vertragsbindung. Das Live-Hinzufügen, -Entfernen oder -Ändern der TruView Live-Überwachung ist einfach durchführbar.

TruView Live Dashboard

Teil V: NETSCOUT TruView Live bringt die Leistung

TruView Live wird von einem der ältesten und renommiertesten Namen im Bereich der Netzwerk-Administration entwickelt und unterstützt. Die meisten Netzwerk-Administratoren sind bereits vertraut mit den altbewährten NETSCOUT-Produkten. Jetzt können IT-Administratoren und Datenzentren ihre Reichweite in die grenzenlose Unternehmens-IT erweitern, die Leistungserwartungen ihrer Unternehmen erfüllen oder übertreffen und Folgendes mit TruView Live erreichen:

  • Rechenschaft für SaaS, WAN und Cloud-Providerleistung und SLAs
  • Umfassende Netzwerk-Transparenz ungeachtet des Standorts der Anwendung
  • Höhere Zufriedenheit und Produktivität von Benutzern und Mitarbeitern
  • Reaktionsfreudigere IT und Helpdesk mit proaktiver Überwachung und schnellerer Problemlösung

Während IT-Profis und Datenzentren weiteres Wachstum der grenzenlosen Unternehmens-IT erleben, haben sie jetzt die Macht und die Tools, um die Kontrolle über ihre Netzwerke zurückzuerlangen, wo auch immer sie sich befinden.

Referenzen

  1. Columbus, Louis. „Roundup of Cloud Computing Forecasts and Market Estimates, 2015.“ Forbes Magazine. 2015.
  2. A. a. O. Forbes Magazine.
  3. Sterling, Greg. „Report: 60 Percent Of Internet Access Is Mostly Mobile.“ Marketing Land. 2014.
  4. Meilach, David. „1.3 Billion Workers to Go Mobile by 2015.“
  5. Harvard Business Review. „How the Cloud Looks from the Top: Einen Wettbewerbsvorteil im Zeitalter des Cloud-Computing sichern.“
  6. Computer Economics. „Größere Unternehmen sind führend in der SaaS-Akzeptanz. 2013.

Hier erwähnte Markenzeichen, Servicezeichen oder ähnliche Produktrechte sind das alleinige Eigentum ihrer jeweiligen Eigentümer.

 
 
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