Isolation der Problemdomäne mit LinkSprinter | NETSCOUT
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Isolation der Problemdomäne mit LinkSprinter

Beschwerden über Langsamkeit sind nichts Neues. In der Tat ist die Klage „das Netzwerk ist langsam“ zu einer solchen Plattitüde geworden, dass manche Ingenieure sie jetzt ignorieren. Auch nach Jahren von Netzwerk- und System-Upgrades, Modifikationen und sogenannten Verbesserungen strömen weiterhin Anrufe in die Help-Centers und zu IT-Support mit einem Wort als rotem Faden: langsam. Die Verbreitung dieser Probleme in heutigen Netzwerken ist verwirrend und frustrierend. Es gibt mehrere Dinge, die die Behandlung von Netzwerkproblemen schwierig machen, vor allem diejenigen, die Einfluss auf Konnektivität haben oder die Leistung auf Kriechgeschwindigkeit bringen. Diese Herausforderungen umfassen mindestens:

  • Kein Standard-Fehlerbehebungs-Workflow für IT-Techniker und Ingenieure
  • Zunehmend komplexe Netzwerk- und Anwendungssysteme
  • Unterschiedliche Toolsets und Dokumentationsmethoden
  • Eingrenzen des Problems dauert zu lang
  • Techniker-Fähigkeiten sind sehr unterschiedlich

Zusätzlich zu diesen Herausforderungen finden wir, wenn wir die Layer zurückziehen und wirklich untersuchen, warum Netzwerkprobleme auftreten, dass Legacy-Tools und -Methoden verwendet werden, um die alltäglichen Probleme zu beheben. Eine der am häufigsten angewendeten Methodologien der „alten Schule“ zum Beheben von Fehlern ist der Laptop mit Freeware oder die Anwendung von CLI-Befehlen. Da Technologien wie BYOD und IoT sich im modernen Netzwerk immer mehr durchsetzen, kommen Sie jedoch mit diesen alten Methoden nicht mehr sehr weit, was Ihre Organisation Produktivität, Benutzergeduld und im Endeffekt vor allem Geld kosten wird.


Die Verwendung eines Legacy-Ansatzes beschränkt sich nicht auf Fehlerbehebungs-Bemühungen. Andere Aufgaben in IT sind ebenso betroffen in der gesamten Kupfer-, Glasfaser- und Wi-Fi-Netzwerkumgebung einschließlich Validierung vor der Bereitstellung, neue Verbindungen, Umziehen von Benutzern in neue Bereiche und Testen von Konnektivität mit neuen Servern und Anwendungen, sobald sie online geschaltet werden.



Was tun wir heute und warum funktioniert es nicht?

Ein Anruf kommt am Helpdesk an. Ein Ticket wird erstellt. Die CRM-Anwendung ist langsam. Nach dem Überprüfen der grünen Leuchten in der Netzwerkstatusübersicht im Command Center nimmt der Techniker seinen Laptop mit einigen Software-basierten Fehlerbehebungstools und macht sich auf zum Standort des Benutzers. Nach dem Anschließen an das Netzwerk vom Benutzer-Anschlusspunkt, sieht sich der Tech die Adresse und Benutzer-Konfiguration an. Er versucht ein paar Pings, überwacht eine Netzwerkverbindung oder zwei auf Auslastung, prüft, ob er Zugriff auf den Server hat und vergewissert sich, dass er sich anmelden kann.


Da jeder Techniker ein anderes Toolset und eigene Methoden hat, ist die allgemeine Abfolge und Ausführungszeit abhängig davon, wer geschickt wurde. In vielen Fällen folgen diese Schritte keinem Workflow mit einem Standard-Toolset, was bedeutet, dass jeder Techniker seinen eigenen „Stil“ basierend auf seiner Erfahrung und Ausbildung hat. Netzwerkprobleme lassen sich schnell identifizieren von manchen Technikern, aber andere brauchen länger, was zu einer Eskalation zu den Netzwerk-Ingenieuren führt. Der Netzwerk-Ingenieur wird dann von seiner Arbeit abgerufen und muss oft von Neuem anfangen, da kein standardisierter Ablauf besteht, keine Dokumentation, was getestet wurde und wo das Konnektivitätsproblem ist usw. und so geht es in den Eskalationszyklus und sorgt für Frustration für alle.



Wie können wir diese Probleme schneller lösen?

Ein Anruf kommt am Helpdesk an. Ein Ticket wird erstellt. Die CRM-Anwendung ist langsam. Nach dem Prüfen der grünen Leuchten auf der Netzwerk-Zustandskarte im Befehlszentrum greift sich der Techniker seinen LinkSprinter und geht zum Schreibtisch des Benutzers, damit weiteres Testen vom Anschlusspunkt des Benutzers durchgeführt werden kann. Stecken Sie den LinkSprinter ein und er wird automatisch einen standardisierten Autotest für Folgendes beginnen:

· Power over Ethernet (PoE): Stellen Sie sicher, dass Sie ein Telefon, eine Überwachungskamera oder einen Zugriffspunkt über einen bestimmten Port mit Strom versorgen können. Der LinkSprinter Network Tester läuft auch ohne Batterien über PoE.

· Verbindung zum Switch: Mit CDP/LLDP stellt der LinkSprinter Namen, Modell, Steckplatz, Anschluss und VLAN des angeschlossenen Switchs fest (und notiert ID von Daten- und VLAN).

· DHCP-Verbindung: Bestätigen Sie, dass der DHCP-Server läuft und reagiert. Fordern Sie eine IP-Adresse an, erhalten Sie Subnetzinformationen und identifizieren Sie das Standard-Gateway und den DNS-Server (die statische IP-Adresse kann auch konfiguriert werden).

· Gateway-Verbindung: Bestätigung der Gateway-/Router-Adresse und Erreichbarkeit durch dreimaliges Senden eines Pings an das Gerät.

· Internetverbindung: Bestätigen Sie die Cloudverbindung oder die interne Erreichbarkeit des Dienstes. Überprüfen Sie die DNS-Serversuche und die Verbindung zum Anwendungsport.


Mithilfe des LinkSprinter findet der Techniker – in unter 10 Sekunden – heraus, dass der Benutzer anstatt der erwarteten 1-Gigabit/s-Geschwindigkeit in Wirklichkeit nur 10 Mbit/s erhält und zum Gelangen durch den Router eine Verzögerung besteht.



Automatisierte Ergebnisse durch mobile Benutzeroberfläche

Als Erstes sehen Sie sich die farbcodierten LED auf LinkSprinter an. Wenn alle Leuchten grün sind, ist die Netzwerk-Konnektivität von der Steckdose des Benutzers überprüft. Wenn Sie ins Detail gehen oder verstehen wollen, warum Sie gelbe oder rote LEDs sehen, haben Sie zwei Wahlmöglichkeiten:

  • Option 1: Sehen Sie in Ihre E-Mail:
    Nach Abschluss jedes Tests wird das Ergebnis automatisch in die Link-Live Ergebnismanagement-Datenbank sowie per E-Mail zu Ihnen gesendet. Die E-Mail hat mehrere Vorteile für Sie. Erstens haben Sie jetzt die Problemdomäne mit einem standardisierten Test identifiziert und dokumentiert. Wenn eine Eskalation erforderlich wird, um das Problem weiter zu lösen oder um eine Notiz auf dem Problem-Ticket zu machen, leiten Sie die E-Mail einfach weiter. Wenn Sie Ihrem Testergebnis Detail in Link-Live hinzufügen wollen, beantworten Sie einfach die E-Mail mit dem Steckdosen-Standort oder anderen Details (d. h. hängen Sie ein Foto an). Fotos sind sehr praktisch für die Dokumentation von Seriennummern/Bestandsanhängern von in eine bestimmte Steckdose gesteckten und einem Switch-Steckplatz/Port/VLAn zugeordneten Geräten und ebenso praktisch für die visuelle Dokumentation dessen, was an dieser Steckdose vorgeht.
  • Option 2: verwenden Sie den integrierten Webservice zu Zuordnung als Access Point:
    Der Vorteil dieser Methode gegenüber einer Anwendung ist, dass sie auf dem privaten Mobilgerät keine Speicherkapazität belegt, das typischerweise für eine Arbeitsanwendung eingesetzt wird. Testdetails werden jetzt auf dem Mobilgerät angezeigt und enthalten die gleiche Details, die Sie in der E-Mail erhalten würden, wie: Die PoE-Spannung an der Steckdose, Geschwindigkeit/Duplex (eine Warnung, wenn Sie 1 Gig erwartet haben und nur 10/100 erhalten haben, Switch-Name, Modell, IP, Steckplatz/Port/VLAN sowie Gateway und Server-Antwortzeit. Der Techniker kann auch Notizen über zuzügliche Informationen über den Test machen, die automatisch dem dokumentierten Ergebnis in Link-Live zugeordnet werden.

Sollte weitere Fehlerbehebung des physischen Kabels erforderlich sein, kann der LinkSprinter den Abstand zum Fehler sowie die Art des Fehlers (Unterbrechung/Kurzschluss/Split) an einem Kabel mit offenem Ende angeben. Wenn Sie sich an einem nicht verwalteten Switch befinden und den Verbindungsweg zwischen Wandsteckdose und Switch wissen wollen, lassen Sie den LinkSprinter in eine Wandsteckdose eingesteckt und die Funktion Flash-Switch-Anschluss aktiviert und sehen Sie sich dann den Switch an. Sie werden sehen, dass ein Anschluss in einem bestimmten Muster blinkt, dies ist der angeschlossene Port.





Dokumentation der Ergebnisse

Dokumentation ist schmerzhaft für jeden Techniker. Sie leidet oft, weil ihr eine niedrigere Priorität zugewiesen wird, als neuen Problemen, die auftreten und ihre Erstellung kann zeitraubend und lästig sein.

LinkSprinter wurde mit dieser Aufgabe im Sinn entworfen. Er kann konfiguriert werden, dass er automatisch Testergebnisse an den enthaltenen Link-Live Cloud-Service sendet, was Dokumentationszeit für den Techniker spart und ermöglicht, dass Ergebnisse sofort zwischen den Teammitgliedern geteilt und für historische Berichte, Baselining und künftige Fehlerbehebung archiviert werden. Zum Beispiel, wenn jemand einen Anschluss zu einem nicht funktionierenden Port umsetzt, nachdem der Techniker gegangen ist und dann ein Problem-Ticket meldet, weil ein Gerät nicht funktioniert. Es muss beachtet werden, dass Link-Live automatische Testergebnisse unterstützt, die von anderen tragbaren Tools von NETSCOUT (LinkRunner AT, AirCheck G2, OneTouch G2) hochgeladen werden, was bedeutet, dass ein Dashboard allein Kupfer-, Glasfaser- und Wi-Fi-Testergebnisse an einer Stelle unterbringen kann. Und wie gesagt, diese Ergebnisse können allen Teammitgliedern an unterschiedlichen Standorten mitgeteilt werden, alles was dazu nötigt ist, ist eine Internetverbindung und ein Webbrowser. LinkSprinter unterstützt Proxy-Konfiguration falls erforderlich.

Die Ergebnisse können auch zum Dokumentieren von Netzwerkverbindungen für Neuinstallationen oder Umsetzungen/Hinzufügungen/Änderungen (MACs) verwendet werden, was den Prozess der Anschluss-Identifikation sehr vereinfacht. Dies spart viel Zeit, wenn Probleme in der Zukunft auftreten, da Ingenieure schnell feststellen können, welcher Switch-Port betroffen ist, wenn ein Nutzer anruft.

Fazit

Der LinkSprinter ermöglicht es Teams, schnell zur Ursache von Netzwerkproblemen zu gelangen. Er rationalisiert und vereinfacht die gängigen Tests und erstellt einen automatisierten Workflow für Netzwerktechniker und Ingenieure. Dies ermöglicht es IT-Organisationen, Performance-Probleme schnell zu isolieren und zu beheben, unabhängig davon, wer und mit welchem Wissensstand ausgesendet wird. Die leicht ablesbaren LEDs und Testergebnisse ermöglichen es Technikern aller Erfahrungsstufen, die Ursachen schwieriger Netzwerkprobleme zu finden und dabei die Dokumentations- und Kollaborationszeit auf fast Null zu reduzieren.




LinkSprinter™ Network Tester
Netzwerkverbindungen in weniger als 10 Sekunden testen und validieren

Der LinkSprinter Netzwerkkabel-Tester bietet Fehlerbehebung in der Netzwerkkonnektivität und identifiziert Fehlerproblembereiche in weniger als 10 Sekunden. Automatisierte Berichterstattung an die enthaltenen Link-Live Cloud Services sorgt dafür, das Netzwerkkonnektivität-Status und Pfadinformationen für jeden Link dokumentiert werden.

Der LinkSprinter gibt Ihnen 5 wesentliche Netzwerktests in die Hand:
  • Power over Ethernet (PoE) -Tester
  • Verbindung zum Switch
  • DHCP-Verbindung
  • Gateway-Verbindung
  • Internetverbindung

Weitere Informationen unter:
enterprise.netscout.com/linksprinter
 
 
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